Blutspende

Viele Blutspender aus Waldshut sind Dauerspender, das heißt sie kommen zu fast jedem Termin, um sich dort "anzapfen" zu lassen. Dies geschieht bei den meisten nicht nur aus
dem Gedanken der Hilfe für Andere heraus, sondern auch, weil es den meisten Spendern
sehr gut tut, wenn durch die Blutentnahme die eigene Blutbildung angeregt wird. Viele unser Spender möchten aus diesem Grund eine regelmäßige Teilnahme an den Bluspendeaktionen nicht mehr missen.

Zuerst müssen am Bluspendetermin einige freiwillige Angaben zur Person und zum
Gesundheitsstatus abgegeben werden. Danach kommt ein kurzer Check durch die an der Blutspende anwesenden Ärzte. Danach geht es zum "Fingerpieks" bei den ärztlichen Assistenten, um zu testen, ob genug Eigenblut für eine Spende vorhanden ist. Schließlich
kann der Spender sich mit seiner Konserve zu einem der Abnahmebetten begeben, wobei
er hier die Wahl zwischen Abnahme am linken und am rechten Arm hat.

In bequemer Liegeposition mit netter Betreuung durch Schwesternhelferinnin aus dem
Bereich Waldshut wird dann mittels einer großen Kanüle der wertvolle Lebenssaft
abgenommen. Danach geht es in Begeleitung von DRK-Helfern zur "Liegewiese", wo
man sich nochmal zehn Minuten im Liegen und fünf Minuten im Sitzen entspannen darf
.
Dies ist für den eigenen Kreislauf sehr wichtig, da man sich ja von den etwa 4,5 Litern
Eigenblut fast einen halben Liter abgegeben hat. Zum Schluß gibt es für jeden Spender das von vielen begehrte Essen im Speisesaal. Hie kann man sich seit einigen Jahren nach Herzenslust an der Salattheke bedienen. Dazu gibt es an Aschermittwoch Fisch, ansonsten Fleisch oder ähnliches. Natürlich kann man sich auch an Kaffee und Kuchen laben. Das
Essen ist allerdings auch das Einzige, was unsere Blutspender zum Dank für ihre Abgabe erhalten. Abgesehen natürlich von dem Gefühl, anderen Menschen in einer Lebenskrise geholfen zu haben.Pro Blutspende sind in Waldshut etwa 25 ehrenamtliche Mitglieder des DRK-OV Waldshut im Durchschnitt 7 Stunden tätig, dazu kommen 12 Schwesternhelferinnin mit durchschnittlich 6 Stunden. Mit Vor- und Nachbereitung beläuft sich die Zahl der ehrenamtlichen Stunden auf 240 Stunden pro Blutspende.